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Intermittierendes Fasten: Den Pfunden einfach den Kampf ansagen

Bald beginnt die Zeit, in der die guten Vorsätze für das neue Jahr gefasst werden. Abnehmen gehört bei den meisten Menschen dazu. Eine neue Methode soll das jetzt vereinfachen.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und spätestens nach dem Schlemmen an den Festtagen versprechen wir uns: Ab Januar starten wir eine Diät. Doch der innere Schweinehund ist groß und lässt sich nicht so leicht davon überzeugen, dass uns ein paar Fitnesseinheiten und eine gesunde Ernährung gut tun würden. Die Lösung für dieses Problem kann intermittierendes Fasten sein. Die Entdeckung des zirkadianen Rhythmus war eine der bahnbrechendsten Sensationen der vergangenen Jahre. Dabei wurde herausgefunden, dass jede Körperzelle einem 24-Stunden-Zyklus folgt, der sich an Tag und Nacht orientiert.

Eine aktuelle Studie hat nun ausdrucksvoll gezeigt, dass es große gesundheitliche Vorteile mit sich bringt, wenn man seine Ernährung mit der inneren Uhr abstimmt. Forscher der University of California entdeckten, dass die Begrenzung des Nahrungsmittelkonsums auf ein Zehn-Stunden-Fester pro Tag Gewichtsabnahmen, einen niedrigeren Blutdruck und stabilere Insulinwerte mit sich bringt.

Die stetig steigende Anzahl an übergewichtigen Menschen spricht dafür, dass die Ernährung zu zucker- und fettreich ist. Etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland leidet unter dem metabolischen Syndrom, das folgende Risikofaktoren bezeichnet: Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte und ein hoher Blutzuckerspiegel. All diese Begleiterscheinungen befeuern sich gegenseitig, sodass das Risiko für lebensbedrohliche Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes dramatisch steigt. Gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung und eventuell Medikamente sind oft unzureichende Maßnahmen, um das Risiko vollständig zu managen.

Mit dem intermittierenden Fasten kann man dem metabolischen Syndrom allerdings entgegenwirken, ohne schweißtreibende Sporteinheiten einzulegen oder die Kalorienzufuhr signifikant zu reduzieren. Das Prozedere ist einfach: Zehn Stunden am Tag darf gegessen werden, in den restlichen 14 Stunden sollten sich die Fastenden auf das Trinken von Wasser reduzieren. Probanden der University of California praktizierten das intermittierende Fasten über einen Zeitraum von drei Monaten. Sie verloren Gewicht, reduzierten ihr Bauchfett, senkten ihren Blutdruck sowie Cholesterin und stabilisierten ihren Blutzucker- und Insulinspiegel. Wichtig ist es allerdings, zu agieren, bevor man an Diabetes leidet – denn es ist sehr schwierig, den Krankheitsprozess umzukehren.

Durch das intermittierende Fasten kann sich der Körper 14 Stunden ausruhen und regenerieren. Zudem kann der Organismus voraussehen, wann die nächste Mahlzeit kommt und den Stoffwechsel dahingehend optimieren. Großes Plus: In den zehn Stunden dürfen Abnehmwillige alles essen, worauf sie Lust haben.